Samstag, 20. August 2016
Hej hej..
Ein erstes kurzes Lebenszeichen: Angekommen, ausgepackt, ausgekundschaftet.

Das wäre es ja dann eigentlich schon gewesen, aber ich als Mitglied der schreibenden Zunft mache ich es etwas ausführlicher - und außerdem muss ich dann bei WhatsApp nicht zehnmal dasselbe schreiben:D

Obwohl ich ja gerne sage "Früher war alles besser, da war alles aus Holz" (und die Häuser in Schweden sind auch soooooo toll holzig und bunt:)), ist WhatsApp schon praktisch (wie ging es vor 7 Jahren in Amerika eigentlich ohne?)

Aber so ein Blog hat ja auch seine Vorteile. Deshalb zurück zu den drei A's von oben:

1.Angekommen: Ich habe NOCH NIE so einen niedlichen Flughafen gesehen, wie den in Växjo, also offiziell Växjo Småland Airport. Ein Raum, ein zwei Meter langes (oder kurzes) Kofferband und einen Ausgang. Det är allt! Meine Vermieterin Maria hat jedenfalls draußen gewartet und wir haben uns die ganze Fahrt toll unterhalten (sie sagt sie kann kein Englisch, stimmt nicht! Ich habe auch manchmal Totalaussetzter;-))
Ihr Mann, Janne, hat bei unserer Ankunft gerade das Haus gestrichen, leider nicht in falunrot, aber es ist trotzdem sehr schön und sehr schwedisch und überhaupt ist der Wald und der See nur 1-2 Minuten entfernt. Jättekul!
2. Ausgepackt: In welcher Schublade meine Socken sind und ob meine Gürtel hängen oder liegen, interessiert wahrscheinlichen niemanden (außer Mama vielleicht, mmh.. die Gürtel hängen!:D). Ausgepackt habe ich also den ganzen Abend, alle Schränke inspiziert und geguckt, was wir wohl noch so brauchen. Fast alles schon da, nur die Deko in meinem Zimmer ist noch nicht vollendet. Aber das sollte ja ein Kinderspiel sein;-)
3.Ausgekundschaftet: Gestern Abend bin ich noch schnell zum Supermarkt gegangen (der teure, sagt Maria. Aber alle anderen waren zu weit weg und ich hatte Hunger:D) Jedenfalls hat der Montag bis Sonntag bis 23 Uhr auf! Und wir freuen uns über 22 Uhr, ha! Heute vormittag habe ich mich dann auf den Weg Richtung Uni gemacht, zu Fuß. Das waren so ungefähr 45 Minuten und es hat natürlich angefangen zu regnen. Aber ich bin ja nicht aus Zucker und hatte außerdem ein (vorher ergoogletes) Ziel: Tempus, einen Antiquitätenladen auf dem Campus, der auch gebrauchte Fahrräder verkauft. Ich habe auch direkt eins erstanden und zurück um den See, der Växjosjön heißt, dann auch nur 10 Minuten gebraucht. Und free fika (also freien Kaffee mit Keksen) gibt es da auch jeden Samstag und ich habe mich ganz lange mit den Leuten unterhalten.

Gleich kommt meine Mitbewohnerin Nummer 1, Isabelle. Am Montag kommt die zweite, eine Thailänderin names Reena aus Stockholm zurück. Die ist dann noch bis Oktober hier und dann kommt eine dritte Deutsche. Hauptsache ich kann am Ende mehr Schwedisch als Tack, hej und fika :D
Ich werde mir jedenfalls größte Mühe geben!

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