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Dienstag, 23. August 2016
Fika, mingle... und Brettspiele
saskiatietz, 01:16h
Ich hoffe ihr habt alle behalten, was fika bedeutet. Ansonsten mutet die Überschrift wahrscheinlich etwas obszön an...
Also: fika = schwedisch= Kaffee, mingle = englisch= durchmischen. Sinnbildlich: Kennenlernen der Internationals. Gestern Abend in der Uni.
Soweit so gut. Dachten Isabelle und ich und sind vorher entspannt von Flo über den Campus geführt worden. Flo ist Isabelles Buddy, also derjenige, der ihr hilft, anzukommen (ich habe wieder keine Mail bekommen und wusste von nichts-.- Nicht meine Schuld, aber auch alles halb so wild, weil ich inzwischen auch eine Buddy-in habe: Michelle. Wir treffen sie morgen zum späten lunchen). Flo war jedenfalls mega entspannt und dann haben wir auch noch Corinna getroffen, auch eine deutsche Austauschschülerin, studiert in Siegen. Als wäre das nicht nah genug - sie kommt aus Wetter;-)
Zu dritt sind wir also in den angegebenen Raum rein - und was war? Fika leer. Toll! Mussten sie erstmal neu kochen und in der Zeit passierte dann auch das wirklich absurde: Wir sind in der Hoffnung gekommen, auf lustige Art und Weise ein paar Leute kennezulernen, vllt. ein, zwei Trinkspiele, wenigstens ein Schuss im Kaffee. War ja immerhin ne Abendveranstaltung FÜR STUDENTEN.
Stattdessen stellte sich Niklas vor. Niklas hat einen Laden für Brettspiele in Växjo und aus diesem Laden etliche Spiele mitgebracht, die er uns in knapp drei Stunden vorstellen wollte und die wir alle (33) Leute dann in Kleingruppen spielen sollten. Süß! Is that a thing in Sweden? Gesellschaftsspiele statt Bier für neue Studenten? Wollte Niklas Werbung machen? Es bleibt ein Mysterium.
Niklas Plan wurde dann auch direkt zerschlagen, als Natalie (die den Abend organisiert hatte) ganz eingeschüchtert sagte, wir hätten nicht drei sondern noch genau 1(!) Stunde. Und solange dauerte schon Niklas' erstes Spiel. Anyway: Corinna, Isabelle und ich haben dann mit zwei sehr unterhaltsamen Studenten aus Palästina und zwei natürlich sehr ruhigen französischen Studenten "Dixit" gespielt ( Kann ich wirklich nur empfehlen, hat Spaß gemacht! Aber Bier statt Kaffee und Kekse hätten abends um 8 trotzdem mehr Sinn gemacht.) Die Organisation des Abends lässt sich diskutieren.
Deshalb haben wir den Tag heute wieder in eigene Hände genommen: Vormittags haben Isabelle und ich mal den ganzen Växjösjön erkundet und sind einmal rumgejoggt (NICHT zusammen, ganz einfach weil Isabelle Handballerin und sportlich ist und ich Schokoladenesserin und unsportlich bin. Aber auch ich habe es rumgeschafft ohne tot zusammenzubrechen;-)).
Dann habe ich meine ersten fünf Wochen Stundenplan gesehen (passt schon, Freitags immer frei, wies aussieht) und nachmittags waren wir drei deutschen Mädels in der Stadt, bummeln, Kaffee trinken und Leute beobachten. Besser geht fast nicht!
Heute Abend haben wir in unserem Kellerloch sogar zu dritt gegessen: Isabelle, Reena und ich! Reena hat uns von Indonesien erzählt und uns Tipps für Stadt und Uni hier gegeben, schadet ja nicht!
Der Plan für die nächsten Tage: Eine kurze Hose für mich kaufen, weil ich ja - oberschlau wie ich bin - ganz sicher war, dass hier kein Sommer mehr ist, wenn ich komme. Wo werden am Freitag 27 Grad? Richtig, in Växjo, Schweden, wo Sommer sonst angeblich 15 Grad und Regen sind. Aber ich will mich ja nicht beschweren, weder übers Wetter, noch über die Möglichkeit zu shoppen. So weit kommt's noch!
Also: fika = schwedisch= Kaffee, mingle = englisch= durchmischen. Sinnbildlich: Kennenlernen der Internationals. Gestern Abend in der Uni.
Soweit so gut. Dachten Isabelle und ich und sind vorher entspannt von Flo über den Campus geführt worden. Flo ist Isabelles Buddy, also derjenige, der ihr hilft, anzukommen (ich habe wieder keine Mail bekommen und wusste von nichts-.- Nicht meine Schuld, aber auch alles halb so wild, weil ich inzwischen auch eine Buddy-in habe: Michelle. Wir treffen sie morgen zum späten lunchen). Flo war jedenfalls mega entspannt und dann haben wir auch noch Corinna getroffen, auch eine deutsche Austauschschülerin, studiert in Siegen. Als wäre das nicht nah genug - sie kommt aus Wetter;-)
Zu dritt sind wir also in den angegebenen Raum rein - und was war? Fika leer. Toll! Mussten sie erstmal neu kochen und in der Zeit passierte dann auch das wirklich absurde: Wir sind in der Hoffnung gekommen, auf lustige Art und Weise ein paar Leute kennezulernen, vllt. ein, zwei Trinkspiele, wenigstens ein Schuss im Kaffee. War ja immerhin ne Abendveranstaltung FÜR STUDENTEN.
Stattdessen stellte sich Niklas vor. Niklas hat einen Laden für Brettspiele in Växjo und aus diesem Laden etliche Spiele mitgebracht, die er uns in knapp drei Stunden vorstellen wollte und die wir alle (33) Leute dann in Kleingruppen spielen sollten. Süß! Is that a thing in Sweden? Gesellschaftsspiele statt Bier für neue Studenten? Wollte Niklas Werbung machen? Es bleibt ein Mysterium.
Niklas Plan wurde dann auch direkt zerschlagen, als Natalie (die den Abend organisiert hatte) ganz eingeschüchtert sagte, wir hätten nicht drei sondern noch genau 1(!) Stunde. Und solange dauerte schon Niklas' erstes Spiel. Anyway: Corinna, Isabelle und ich haben dann mit zwei sehr unterhaltsamen Studenten aus Palästina und zwei natürlich sehr ruhigen französischen Studenten "Dixit" gespielt ( Kann ich wirklich nur empfehlen, hat Spaß gemacht! Aber Bier statt Kaffee und Kekse hätten abends um 8 trotzdem mehr Sinn gemacht.) Die Organisation des Abends lässt sich diskutieren.
Deshalb haben wir den Tag heute wieder in eigene Hände genommen: Vormittags haben Isabelle und ich mal den ganzen Växjösjön erkundet und sind einmal rumgejoggt (NICHT zusammen, ganz einfach weil Isabelle Handballerin und sportlich ist und ich Schokoladenesserin und unsportlich bin. Aber auch ich habe es rumgeschafft ohne tot zusammenzubrechen;-)).
Dann habe ich meine ersten fünf Wochen Stundenplan gesehen (passt schon, Freitags immer frei, wies aussieht) und nachmittags waren wir drei deutschen Mädels in der Stadt, bummeln, Kaffee trinken und Leute beobachten. Besser geht fast nicht!
Heute Abend haben wir in unserem Kellerloch sogar zu dritt gegessen: Isabelle, Reena und ich! Reena hat uns von Indonesien erzählt und uns Tipps für Stadt und Uni hier gegeben, schadet ja nicht!
Der Plan für die nächsten Tage: Eine kurze Hose für mich kaufen, weil ich ja - oberschlau wie ich bin - ganz sicher war, dass hier kein Sommer mehr ist, wenn ich komme. Wo werden am Freitag 27 Grad? Richtig, in Växjo, Schweden, wo Sommer sonst angeblich 15 Grad und Regen sind. Aber ich will mich ja nicht beschweren, weder übers Wetter, noch über die Möglichkeit zu shoppen. So weit kommt's noch!
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