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Mittwoch, 31. August 2016
Alles, außer Uni!
saskiatietz, 13:08h
Ich hatte diese Woche bisher genau 2 Stunden Uni. Davon habe ich eine Stunde gewartet, bis mein Name aufgerufen wurde um dann zu erklären, dass ich Globalisierung wichtig finde, weil ich als Journalistin die ganze Welt VERSTEHEN möchte. Das ist zwar ein sehr hoch gesetztes Ziel, aber warum nicht. Das war am Montag.
Seitdem war ich shoppen und shoppen und essen..:D
Nein, Moment, ich saß auch in der Bibliothek und habe die Bücher für meinen ersten Kurs gelesen. Bzw.vor allem das eine Buch. Und dabei hatte ich jetzt schon mehrmals Glück:
Erst wollte ich das Buch kaufen, immerhin 35 Euro soll das umgerechnet kosten, das ist nicht wenig für mich, vor allem, weil ich in Deutschland noch nicht EIN Buch für die Uni kaufen musste. Wo kämen wir da hin? (Eine rhetorische Frage, die Antwort ist: In ein fettes Minus auf dem Konto. Und das wäre dann nichtmal für Reisen oder ähnlich tolles, sondern Bücher FÜR DIE UNI. Ne. Echt nicht!)
Jedenfalls habe ich gesehen, dass es das Buch auch in der Bib gibt. Nicht zum Ausleihen, sondern als Präsenzbestand, zum vor Ort lesen. Ich also gestern ne gefühlte halbe Stunde das Regal "Kursref" gesucht, da sollte das Buch stehen. War natürlich nicht da. Wie groß ist die Chance, dass bei rund 20.000 Studenten in Växjo (wir erinnern uns: Wäck-chrö!;-)) das Buch gerade nicht gelesen wird. Klein, sehr klein. Genau!
ABER - und jetzt kommt das erste Mal Glück - es stand zufällig in dem Regal der gerade zurückgegebenen und noch nicht wieder eingeräumten Bücher. Yay for me!
Weit bin ich gestern vor dem Shoppen allerdings nicht gekommen, also gehts gleich wieder hin. Ist auch ganz entspannt, man kann Jacken, Taschen und sogar Kaffee mit in die Bib nehmen. Da würden sie mir in Münster aber was erzählen. Da kriegt man ja schon Ärger, wenn man sein Tuch umlässt. (Ja, auch bei Minusgraden!)
Und jetzt kommt mein zweites Glück. Ich war gestern Abend dann immer noch nicht sicher, ob es sich nicht doch lohnt, 35 Euro für ein Buch auszugeben, dass einen kritischen Block auf Globalisation wirft. Bis ich gesehen habe, dass ein Kommilitone das GANZE Buch als pdf hochgeladen hat. Keine Ahnung, wo er das herhat - ist mir auch egal. Ich habe Geld gespart! (Kann ich für noch mehr fika ausgeben:D)
Und wenn das Buch heute gerade gelesen wird, gucke ich halt in meinen Laptop. Ha! (Aber auf Papier zu lesen, ist trotzdem angenehmer!)
Soviel zu meinem spannenden (Uni-)Alltag. Aber viel mehr passiert leider gerade nicht. Spannend wird es erst heute Abend wieder: VIS-Abend, an dem die Tickets für die Touren verkauft werden. Unser Plan ist, wie Justin Bieber-Fangirls bei einem Konzert, schon deutlich eher vor dem Gebäude zu campen.
Nein, Späßken! Aber eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn wollen wir schon da sein. Denn der Trip nach Norwegen, den wir alle unbedingt machen wollen, ist beliebt. First come, first serve und so.
Dabei ist nicht mal klar, ob ich da überhaupt kann oder nicht doch eine Klausur schreibe. Ich habe Chris, meinen Dozenten, schon drauf angesprochen und er setzt gerade alle Hebel in Bewegung um den Termin zu verschieben. Sollte sich heute klären. Aber selbst wenn nicht: Ich versuche das Ticket zu ergattern und wenn ich es am Ende wieder verscherbeln muss :D
So weit zu meinem Plan für heute.
Sollte ich nach Norwegen kommen, dann gibt es darüber natürlich einen ausführlichen Bericht!
Peace out! (Sorry dafür, aber das Hippie-Girl right here hört gerade die "Back to the 60's"-Playlist on Spotify. Es wirkt schon wieder:D)
Seitdem war ich shoppen und shoppen und essen..:D
Nein, Moment, ich saß auch in der Bibliothek und habe die Bücher für meinen ersten Kurs gelesen. Bzw.vor allem das eine Buch. Und dabei hatte ich jetzt schon mehrmals Glück:
Erst wollte ich das Buch kaufen, immerhin 35 Euro soll das umgerechnet kosten, das ist nicht wenig für mich, vor allem, weil ich in Deutschland noch nicht EIN Buch für die Uni kaufen musste. Wo kämen wir da hin? (Eine rhetorische Frage, die Antwort ist: In ein fettes Minus auf dem Konto. Und das wäre dann nichtmal für Reisen oder ähnlich tolles, sondern Bücher FÜR DIE UNI. Ne. Echt nicht!)
Jedenfalls habe ich gesehen, dass es das Buch auch in der Bib gibt. Nicht zum Ausleihen, sondern als Präsenzbestand, zum vor Ort lesen. Ich also gestern ne gefühlte halbe Stunde das Regal "Kursref" gesucht, da sollte das Buch stehen. War natürlich nicht da. Wie groß ist die Chance, dass bei rund 20.000 Studenten in Växjo (wir erinnern uns: Wäck-chrö!;-)) das Buch gerade nicht gelesen wird. Klein, sehr klein. Genau!
ABER - und jetzt kommt das erste Mal Glück - es stand zufällig in dem Regal der gerade zurückgegebenen und noch nicht wieder eingeräumten Bücher. Yay for me!
Weit bin ich gestern vor dem Shoppen allerdings nicht gekommen, also gehts gleich wieder hin. Ist auch ganz entspannt, man kann Jacken, Taschen und sogar Kaffee mit in die Bib nehmen. Da würden sie mir in Münster aber was erzählen. Da kriegt man ja schon Ärger, wenn man sein Tuch umlässt. (Ja, auch bei Minusgraden!)
Und jetzt kommt mein zweites Glück. Ich war gestern Abend dann immer noch nicht sicher, ob es sich nicht doch lohnt, 35 Euro für ein Buch auszugeben, dass einen kritischen Block auf Globalisation wirft. Bis ich gesehen habe, dass ein Kommilitone das GANZE Buch als pdf hochgeladen hat. Keine Ahnung, wo er das herhat - ist mir auch egal. Ich habe Geld gespart! (Kann ich für noch mehr fika ausgeben:D)
Und wenn das Buch heute gerade gelesen wird, gucke ich halt in meinen Laptop. Ha! (Aber auf Papier zu lesen, ist trotzdem angenehmer!)
Soviel zu meinem spannenden (Uni-)Alltag. Aber viel mehr passiert leider gerade nicht. Spannend wird es erst heute Abend wieder: VIS-Abend, an dem die Tickets für die Touren verkauft werden. Unser Plan ist, wie Justin Bieber-Fangirls bei einem Konzert, schon deutlich eher vor dem Gebäude zu campen.
Nein, Späßken! Aber eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn wollen wir schon da sein. Denn der Trip nach Norwegen, den wir alle unbedingt machen wollen, ist beliebt. First come, first serve und so.
Dabei ist nicht mal klar, ob ich da überhaupt kann oder nicht doch eine Klausur schreibe. Ich habe Chris, meinen Dozenten, schon drauf angesprochen und er setzt gerade alle Hebel in Bewegung um den Termin zu verschieben. Sollte sich heute klären. Aber selbst wenn nicht: Ich versuche das Ticket zu ergattern und wenn ich es am Ende wieder verscherbeln muss :D
So weit zu meinem Plan für heute.
Sollte ich nach Norwegen kommen, dann gibt es darüber natürlich einen ausführlichen Bericht!
Peace out! (Sorry dafür, aber das Hippie-Girl right here hört gerade die "Back to the 60's"-Playlist on Spotify. Es wirkt schon wieder:D)
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Montag, 29. August 2016
So viel zu tun, zu sehen, auszuprobieren...
saskiatietz, 00:10h
So fühle ich mich gerade! Denn nach dem letzten Spiele- "Desaster" geht es stetig bergauf.
Die Woche über sind immer mehr Internationals angekommen - Deutsche in Massen! Leute, wo kommen die alle her? Noch jemand an den deutschen Unis? Ich übertreibe natürlich maßlos, aber viele in unserem Grüppchen sind doch deutsch, was im Umkehrschluß heißt: Wir sprechen Deutsch. Wenn aber Nele, Rik und Marja dabei sind, wird dann ins Englische gewechselt (obwohl die aus den Niederlanden bzw. Flandern kommen und uns auch so verstehen würden. Duits is goed toe begrijpen. Oder so ähnlich).
Diese Woche hat die Organisation VON schwedischen und FÜR internationale Studententen dann auch weitere Aktionen geplant - und war dann komplett VERplant. Es ging weiter wie es aufgehört hat: Gute Idee, komische Umsetzung. Entweder das Essen war nicht genug für alle, die Busse zu voll, die Zeit zu knapp. Aber iwie hat alles gepasst: Wir haben inzwischen alle Mitgliedschaften (Studentenbund, Internationale Studentenorga, Nation. Nation steht für ein schwedisches Bundesland. Wir sind Mitglied in der Westküste. Småland war zu lange zum Anstehen und die Westküste hatte blaue shots. Hallo!? Point made!). Vorbereitet fürs Feiern auf dem Campus sind wir also!
Theoretisch. Denn gestern:#epicfail. Um 20 Uhr haben wir und in die Schlange gestellt (man wisse: Schweden LIEBEN Schlange stehen! Das ist so eine Art Volkssport und wehe man beherrscht den nicht, dann ist man selbst hier nicht mehr willkommen;-)) und hatten 2,5 Stunden herrlichstes Späßken mit Schweden und Deutschen und uns ( und Gin Tonic). Als wir endlich endlich endlich dran waren und alle so dringend Pipi mussten (Bier treibt ja bekanntlich noch mehr als Kaffee, seufz), hatten wir EINE EINZIGE der gefühlt hundert Mitgliedschaftskarten vergessen, EINE! Wir haben es dann noch per App versucht, aber Isa, Naja und ich hatten keine Chance und sind dann zu dritt und vor Wut dampfend wieder abgezogen. Unser Abend wurde dann auch noch ganz lustig, aber verwirrend bleiben diese Karten trotzdem.
Und das Allerschlimmste: Meine monk-haftige Ordnung ist dran Schuld. Ich habe den vorläufigen Wisch nämlich direkt nachdem wir die Mitgliedsschaft am Donnerstag gekauft haben, zu meinen Unterlagen getan. Blöööööd! Egal, neuer Versuch in ein paar Tagen.
Mein Buddy, Michelle heißt die Gute, hat uns jedenfalls diese Woche die Stadt einmal gezeigt, wir haben heute dann nochmal ne Stadtführung per Reisebus und Stadtführerin bekommen und ich kenne inzwischen den Unterschied zwischen günstigen und nicht ganz so günstigen Supermärkten, kann das Münzgeld auseinanderhalten und habe ein potentielles zukünftiges Fitnesstudio ausgekundschaftet (weil Schokolade mit salzigem Lakritz - woah <3). Und ich bin mir jetzt ganz sicher wie man den Namen der Stadt ausspricht: Wäck-chrö.
Beste Voraussetzungen morgen die Uni unsicher zu machen. Mein Kurs für die ersten fünf Wochen: Perspectives on Globalization.
Ich bin gespannt und gebe Bericht, falls ich bis Januar aus der Bib rauskomme (die hat immerhin ein echt super Café - mit echt super Chockladbollar. Ach Mist:D)
Die Woche über sind immer mehr Internationals angekommen - Deutsche in Massen! Leute, wo kommen die alle her? Noch jemand an den deutschen Unis? Ich übertreibe natürlich maßlos, aber viele in unserem Grüppchen sind doch deutsch, was im Umkehrschluß heißt: Wir sprechen Deutsch. Wenn aber Nele, Rik und Marja dabei sind, wird dann ins Englische gewechselt (obwohl die aus den Niederlanden bzw. Flandern kommen und uns auch so verstehen würden. Duits is goed toe begrijpen. Oder so ähnlich).
Diese Woche hat die Organisation VON schwedischen und FÜR internationale Studententen dann auch weitere Aktionen geplant - und war dann komplett VERplant. Es ging weiter wie es aufgehört hat: Gute Idee, komische Umsetzung. Entweder das Essen war nicht genug für alle, die Busse zu voll, die Zeit zu knapp. Aber iwie hat alles gepasst: Wir haben inzwischen alle Mitgliedschaften (Studentenbund, Internationale Studentenorga, Nation. Nation steht für ein schwedisches Bundesland. Wir sind Mitglied in der Westküste. Småland war zu lange zum Anstehen und die Westküste hatte blaue shots. Hallo!? Point made!). Vorbereitet fürs Feiern auf dem Campus sind wir also!
Theoretisch. Denn gestern:#epicfail. Um 20 Uhr haben wir und in die Schlange gestellt (man wisse: Schweden LIEBEN Schlange stehen! Das ist so eine Art Volkssport und wehe man beherrscht den nicht, dann ist man selbst hier nicht mehr willkommen;-)) und hatten 2,5 Stunden herrlichstes Späßken mit Schweden und Deutschen und uns ( und Gin Tonic). Als wir endlich endlich endlich dran waren und alle so dringend Pipi mussten (Bier treibt ja bekanntlich noch mehr als Kaffee, seufz), hatten wir EINE EINZIGE der gefühlt hundert Mitgliedschaftskarten vergessen, EINE! Wir haben es dann noch per App versucht, aber Isa, Naja und ich hatten keine Chance und sind dann zu dritt und vor Wut dampfend wieder abgezogen. Unser Abend wurde dann auch noch ganz lustig, aber verwirrend bleiben diese Karten trotzdem.
Und das Allerschlimmste: Meine monk-haftige Ordnung ist dran Schuld. Ich habe den vorläufigen Wisch nämlich direkt nachdem wir die Mitgliedsschaft am Donnerstag gekauft haben, zu meinen Unterlagen getan. Blöööööd! Egal, neuer Versuch in ein paar Tagen.
Mein Buddy, Michelle heißt die Gute, hat uns jedenfalls diese Woche die Stadt einmal gezeigt, wir haben heute dann nochmal ne Stadtführung per Reisebus und Stadtführerin bekommen und ich kenne inzwischen den Unterschied zwischen günstigen und nicht ganz so günstigen Supermärkten, kann das Münzgeld auseinanderhalten und habe ein potentielles zukünftiges Fitnesstudio ausgekundschaftet (weil Schokolade mit salzigem Lakritz - woah <3). Und ich bin mir jetzt ganz sicher wie man den Namen der Stadt ausspricht: Wäck-chrö.
Beste Voraussetzungen morgen die Uni unsicher zu machen. Mein Kurs für die ersten fünf Wochen: Perspectives on Globalization.
Ich bin gespannt und gebe Bericht, falls ich bis Januar aus der Bib rauskomme (die hat immerhin ein echt super Café - mit echt super Chockladbollar. Ach Mist:D)
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Dienstag, 23. August 2016
Fika, mingle... und Brettspiele
saskiatietz, 01:16h
Ich hoffe ihr habt alle behalten, was fika bedeutet. Ansonsten mutet die Überschrift wahrscheinlich etwas obszön an...
Also: fika = schwedisch= Kaffee, mingle = englisch= durchmischen. Sinnbildlich: Kennenlernen der Internationals. Gestern Abend in der Uni.
Soweit so gut. Dachten Isabelle und ich und sind vorher entspannt von Flo über den Campus geführt worden. Flo ist Isabelles Buddy, also derjenige, der ihr hilft, anzukommen (ich habe wieder keine Mail bekommen und wusste von nichts-.- Nicht meine Schuld, aber auch alles halb so wild, weil ich inzwischen auch eine Buddy-in habe: Michelle. Wir treffen sie morgen zum späten lunchen). Flo war jedenfalls mega entspannt und dann haben wir auch noch Corinna getroffen, auch eine deutsche Austauschschülerin, studiert in Siegen. Als wäre das nicht nah genug - sie kommt aus Wetter;-)
Zu dritt sind wir also in den angegebenen Raum rein - und was war? Fika leer. Toll! Mussten sie erstmal neu kochen und in der Zeit passierte dann auch das wirklich absurde: Wir sind in der Hoffnung gekommen, auf lustige Art und Weise ein paar Leute kennezulernen, vllt. ein, zwei Trinkspiele, wenigstens ein Schuss im Kaffee. War ja immerhin ne Abendveranstaltung FÜR STUDENTEN.
Stattdessen stellte sich Niklas vor. Niklas hat einen Laden für Brettspiele in Växjo und aus diesem Laden etliche Spiele mitgebracht, die er uns in knapp drei Stunden vorstellen wollte und die wir alle (33) Leute dann in Kleingruppen spielen sollten. Süß! Is that a thing in Sweden? Gesellschaftsspiele statt Bier für neue Studenten? Wollte Niklas Werbung machen? Es bleibt ein Mysterium.
Niklas Plan wurde dann auch direkt zerschlagen, als Natalie (die den Abend organisiert hatte) ganz eingeschüchtert sagte, wir hätten nicht drei sondern noch genau 1(!) Stunde. Und solange dauerte schon Niklas' erstes Spiel. Anyway: Corinna, Isabelle und ich haben dann mit zwei sehr unterhaltsamen Studenten aus Palästina und zwei natürlich sehr ruhigen französischen Studenten "Dixit" gespielt ( Kann ich wirklich nur empfehlen, hat Spaß gemacht! Aber Bier statt Kaffee und Kekse hätten abends um 8 trotzdem mehr Sinn gemacht.) Die Organisation des Abends lässt sich diskutieren.
Deshalb haben wir den Tag heute wieder in eigene Hände genommen: Vormittags haben Isabelle und ich mal den ganzen Växjösjön erkundet und sind einmal rumgejoggt (NICHT zusammen, ganz einfach weil Isabelle Handballerin und sportlich ist und ich Schokoladenesserin und unsportlich bin. Aber auch ich habe es rumgeschafft ohne tot zusammenzubrechen;-)).
Dann habe ich meine ersten fünf Wochen Stundenplan gesehen (passt schon, Freitags immer frei, wies aussieht) und nachmittags waren wir drei deutschen Mädels in der Stadt, bummeln, Kaffee trinken und Leute beobachten. Besser geht fast nicht!
Heute Abend haben wir in unserem Kellerloch sogar zu dritt gegessen: Isabelle, Reena und ich! Reena hat uns von Indonesien erzählt und uns Tipps für Stadt und Uni hier gegeben, schadet ja nicht!
Der Plan für die nächsten Tage: Eine kurze Hose für mich kaufen, weil ich ja - oberschlau wie ich bin - ganz sicher war, dass hier kein Sommer mehr ist, wenn ich komme. Wo werden am Freitag 27 Grad? Richtig, in Växjo, Schweden, wo Sommer sonst angeblich 15 Grad und Regen sind. Aber ich will mich ja nicht beschweren, weder übers Wetter, noch über die Möglichkeit zu shoppen. So weit kommt's noch!
Also: fika = schwedisch= Kaffee, mingle = englisch= durchmischen. Sinnbildlich: Kennenlernen der Internationals. Gestern Abend in der Uni.
Soweit so gut. Dachten Isabelle und ich und sind vorher entspannt von Flo über den Campus geführt worden. Flo ist Isabelles Buddy, also derjenige, der ihr hilft, anzukommen (ich habe wieder keine Mail bekommen und wusste von nichts-.- Nicht meine Schuld, aber auch alles halb so wild, weil ich inzwischen auch eine Buddy-in habe: Michelle. Wir treffen sie morgen zum späten lunchen). Flo war jedenfalls mega entspannt und dann haben wir auch noch Corinna getroffen, auch eine deutsche Austauschschülerin, studiert in Siegen. Als wäre das nicht nah genug - sie kommt aus Wetter;-)
Zu dritt sind wir also in den angegebenen Raum rein - und was war? Fika leer. Toll! Mussten sie erstmal neu kochen und in der Zeit passierte dann auch das wirklich absurde: Wir sind in der Hoffnung gekommen, auf lustige Art und Weise ein paar Leute kennezulernen, vllt. ein, zwei Trinkspiele, wenigstens ein Schuss im Kaffee. War ja immerhin ne Abendveranstaltung FÜR STUDENTEN.
Stattdessen stellte sich Niklas vor. Niklas hat einen Laden für Brettspiele in Växjo und aus diesem Laden etliche Spiele mitgebracht, die er uns in knapp drei Stunden vorstellen wollte und die wir alle (33) Leute dann in Kleingruppen spielen sollten. Süß! Is that a thing in Sweden? Gesellschaftsspiele statt Bier für neue Studenten? Wollte Niklas Werbung machen? Es bleibt ein Mysterium.
Niklas Plan wurde dann auch direkt zerschlagen, als Natalie (die den Abend organisiert hatte) ganz eingeschüchtert sagte, wir hätten nicht drei sondern noch genau 1(!) Stunde. Und solange dauerte schon Niklas' erstes Spiel. Anyway: Corinna, Isabelle und ich haben dann mit zwei sehr unterhaltsamen Studenten aus Palästina und zwei natürlich sehr ruhigen französischen Studenten "Dixit" gespielt ( Kann ich wirklich nur empfehlen, hat Spaß gemacht! Aber Bier statt Kaffee und Kekse hätten abends um 8 trotzdem mehr Sinn gemacht.) Die Organisation des Abends lässt sich diskutieren.
Deshalb haben wir den Tag heute wieder in eigene Hände genommen: Vormittags haben Isabelle und ich mal den ganzen Växjösjön erkundet und sind einmal rumgejoggt (NICHT zusammen, ganz einfach weil Isabelle Handballerin und sportlich ist und ich Schokoladenesserin und unsportlich bin. Aber auch ich habe es rumgeschafft ohne tot zusammenzubrechen;-)).
Dann habe ich meine ersten fünf Wochen Stundenplan gesehen (passt schon, Freitags immer frei, wies aussieht) und nachmittags waren wir drei deutschen Mädels in der Stadt, bummeln, Kaffee trinken und Leute beobachten. Besser geht fast nicht!
Heute Abend haben wir in unserem Kellerloch sogar zu dritt gegessen: Isabelle, Reena und ich! Reena hat uns von Indonesien erzählt und uns Tipps für Stadt und Uni hier gegeben, schadet ja nicht!
Der Plan für die nächsten Tage: Eine kurze Hose für mich kaufen, weil ich ja - oberschlau wie ich bin - ganz sicher war, dass hier kein Sommer mehr ist, wenn ich komme. Wo werden am Freitag 27 Grad? Richtig, in Växjo, Schweden, wo Sommer sonst angeblich 15 Grad und Regen sind. Aber ich will mich ja nicht beschweren, weder übers Wetter, noch über die Möglichkeit zu shoppen. So weit kommt's noch!
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